Das offene Geheimniss des Weltenbummlers: “Wenn ich von früher spreche, meine ich das rosarote Morgen.”

Noch nie war so einfach und so billig zu verreisen. Doch immer mehr Leute aus Deutschland genießen ihren Urlaub doch lieber wieder aus Sicherheitsgründen in Deutschland. Die Medien, Presse und das Internet sind daran auch nicht ganz unschuldig und jagen den armen Deutschen von einer Panikmache in die nächste und bauschen das ganze extra künstlich auf. Meist wird das dann Tage, Wochen gar Monate später in einer klitzekleinen Randnotizen dementiert. Der Nationalstolz greift wieder mehr um sich und die alten Völker Europas stützen sich wieder auf ihre alten Werten und Traditionen. Doch nie war auch so ein großer Austausch unter so vielen Menschen, nicht nur in Europa sondern in der ganzen Welt, möglich. Und das nicht nur im Internet sondern auch im realen Leben. Galt in den Jahren des Wirtschaftswunder in den Medien eine Reise nach Italien als Reise des Lebens, bist du heute schon fast Weltfremd wenn du noch nicht den Kontinent gewechselt hast. Sei es nur nach den Kanaren, Ägypten oder der Türkei. Die Leute fühlen sich dort im Urlaub wohl und erzählen gerne davon. Doch was macht sie dort so viel glücklicher, trotz all der Panikmache in der Presse und den Medien zuhause. Richtig! Sie lesen kaum oder fast gar keine Nachrichten im Urlaub. Schauen fast kein Fernsehen, meiden das Internet und empfinden dabei die Blüte ihres Lebens. Sie spüren den Drang der Freiheit und finden dabei neue Lebensfreude. Mich selber brachte dieser Umstand oft wieder ins Gleichgewicht und ich analysierte dabei oft das Herdentier Mensch. Die freundlichsten und nettesten Deutschen triffst du immer noch im Ausland. Da kann ihnen noch nicht einmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Man ist aufnahmefähiger neuem gegenüber und selbst das größte unvorhergesehende Hinderniss wird schnell als freudig-mutiges Abenteuer überwunden. Dieser Leichtigkeit des Lebens sollten sich viel mehr Leute im Leben gegenüberstellen und dem Alltagstrott und eingeschränkten Blickwinkel auf diese Welt den gar aus machen. Umsomehr und um so weiter man raus kommt, macht sich ein merkwürdiges Phänomen immer breiter. Das Leben miteinander wäre entspannter und eine neue Spezies die vor einigen Jahren heimlich geboren wurde, würde weiter seinen Lauf nehmen. Nämlich, der staatenlose tolerante und allzeit mit offenen Augen durchs Leben ziehende Weltenbürger!