Vinyl Forever – Buch (Review)

Herr Bommel, seines Zeichen Aufsichtsratsvorsitzender der ‚Oi! The Print’ AG lässt wieder etwas von sich hören. Nein es sind nicht seine Beiträge im Lockenkopf gemeint, sondern ein dickes fettes Buch namens ‚Vinyl Forever’. Wie der Name es schon verrät geht es um das schwarze Gold und dessen Verehrer. Auf 336 eng bedruckten Seiten interviewt er viele bekannte internationale (Charly Harper, Lars Fredericksen) und auch nationale Gesichter (Willi Wucher, Tommy Molotow) der Szene, befragt sie zu den Hintergründen ihrer Vinylsucht und den Perlen ihrer Sammlung und kreiert so ein interessantes und persönliches Bild der jeweiligen Partizipenten. Natürlich ist solch ein Buch ein Muss für Vinyljunkies, aber sollten es auch Ignoranten wie ich lesen? Ich denke ja, denn es ist eben der sehr persönliche Ansatz, der die ganzen Geschichten lesenswert macht. Klar geht es manchmal zu sehr ins Detail oder man lässt sich zu langatmig zu einzelnen Pressungen aus, aber jeder Bericht erzählt nicht nur über die Menschen hinter den Platten, sondern auch über die Zeit in der sie aufwuchsen und was es zu der Zeit bedeutete Punk, Skinhead, Hardcore etc zu sein. Ein durchaus gelungenes Werk, dem man den Aufwand und die Mühen seiner Realisierung anmerkt.
(Thorsten / Sunny Bastards)

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