DAD BRAINS & RAMOMS: MAMAS & PAPAS GOES PUNK!

PIRATES PRESS Records haben sich jetzt eine weitere Sparte ans Revers geheftet: Eltern/Kind-Punk Rock.

Passt gut. Wir erinnern uns: Wer versaut einem die erste Hälfte des Lebens? Richtig, die Eltern. Und die zweite Hälfte des Lebens? Richtig, die Kinder.

Zwei amerikanische Combos, die DAD BRAINS und die RAMOMS, machen nun aus der Not eine Tugend und ihre Elternschaft zum Thema. Mit witzigen Bandnamen und gekonntem Handwerk. An wem man sich musikalisch orientiert, läßt bereits der Bandname vermuten, man macht daraus kein größeres Geheimnis.

“Hardcore Punk made by Dads, about Dads, for everyone!“ sagen die DAD BRAINS aus Oxnard, CA und liefern ein famoses BAD BRAINS-Update: Einen guten Mix aus umgebastelten BAD BRAINS-Songs und eigenen Kunstwerken. Natürlich bleibt man bei den Covern klar hinter dem Original, das einmalige BAD BRAINS-Feeling wird auf ewig unerreicht sein, aber handwerklich hat man es auf den Punkt gebracht, das überzeugt vermutlich auch DieHard-Kinderfresser. Zumal der Kauf eines DAD BRAINS nicht zur umgehenden Elternschaft verpflichtet. Und über fremdes Leid wurde doch immer noch am lautesten gelacht, oder?

Die Cover sind gekonnt, die eigenen Nummern in wirklich bester California 80’s Skatecore-Manier unterwegs. Nardcore reloaded. Hört selbst:

Gelernt ist gelernt: Die einzelnen DAD BRAINS-Musikanten haben ihre Schwerter zuvor in lokalen Combos wie NO MOTIV und THE FUCKIN‘ WRATH geschliffen, hier sind also semi-alte Hasen am Werk.

Zur musikalischen Best-Note kommt auch ein Text-Bienchen, in den Text von “Baby jail” kann sich doch wohl jeder Vater hineinversetzen (ob er will oder nicht):

“Im so hungover but didn’t have a drink and I feel so tired that I can’t even think. I’m so confused and feel stuck inside, I need to get outside….baby….jail. Baby….jail is this the drunk tank? Baby Jail.

I think I need a break. Go..I’m finally outside to breath the fresh air but then I get a text and read it with a stare, the babys kinda fussy can you come back in, I need to take a shower, I feel like I’m in….”

Aktueller Tonträger: Die “Dadditude” 7”, 2019 auf PIRATES PRESS Records erschienen:

Was Väter können, können Mütter schon lange: Mit den RAMOMS gibt es ein weibliches Gegenstück, hier singen sich die Mütter ihren Frust von der Seele.

Die RAMOMS sind eine all „female Ramones Tribute“-Combo aus Phildelphia, auch sie tragen ihre Referenz bereits im Bandnamen vor sich her. Und sie haben ebenfalls musikalische Vorkenntnisse, gesammelt wurden diese u.a. bei THE DROOGETTES.

Klingt wie eine Mischung aus RAMONES und MAN’S RUIN:

Letzte Veröffentlichung ist hier die „Problem child“ 7“ bzw. die „Gritty is a punk“ Flexi 7“, beide 2019 auf PIRATES PRESS Records erschienen:

Und weil Väter und Mütter unter gewissen Umständen auch gemeinsam erträglich sind, gibt es von beiden Bands eine Split 7“. „Merryxmas“ betitelt und bereits 2018 erschienen.

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